Fachlexikoneintrag

Energieautarkes Haus

Das energieautarke Haus ist ein Haus, das vollständig ohne externe Energieversorgung mit Öl, Gas oder Netzstrom auskommen soll. Die Energieautarkie wird dabei durch die Verknüpfung von Solarthermie, Photovoltaik in Verbindung mit Langzeitspeichern und teilweise auch der Nutzung von Brennstoffzellen erreicht. In der Regel muss aber auch in einem energieautarken Haus in den kalten und sonnenarmen Monaten noch mit einem Kaminofen zugeheizt werden. Nach Angaben des Sonnenhaus-Instituts reichen dazu zwei Festmeter Stückholz pro Jahr aus. Der Primärenergieverbrauch eines energieautarken Hauses liegt bei etwa 5 kWh/m2a und damit etwa 80 Prozent unter dem eines typischen Standard-Passivhauses.

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Dienstag, 20.09.2016

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